ACAPA Tours GmbH
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Entlang der Göttin Ganges

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Der Fluss Ganges beginnt seinen 2700 km langen Weg an der indisch-tibetischen Grenze im Himalaya, in 4200 m Höhe. Nach der Vereinigung der Quellflüsse Bhagirathi und Alaknanda tritt er als Ganges bei Haridwar aus dem Gebirge in die Ebene ein. Der Ganges ist der heilige Fluss der Hindus. An seinen Ufern liegen zahlreiche Wallfahrtsorte. Dem Wasser des Flusses wird die Kraft zugeschrieben, den Menschen von seinen Sünden zu reinigen. Die heiligste Stätte des Hinduismus aber ist Varanasi (Benares) in der mittleren Gangesebene. Alle Gläubigen hegen den Wunsch, hier zu sterben und ihre Asche im Fluss verstreut zu wissen. Der Ganges, gespeist von vielen weiteren Flüssen, bildet eines der grössten Mündungdsdeltas der Welt. Dort finden sich auch weitflächige Mangrovensümpfe, die sogenannten Sundarbans. Die vereinten Wasser münden schliesslich in den Golf von Bengalen und damit in den Indischen Ozean.
Entdecken Sie die abwechslungsreichen Landschaften vom Fusse des Himalayas bis zum Delta und gewinnen Sie Einsicht, wie die Menschen am - und mit dem Ganges leben.

Privatreise  ab/bis Delhi
Aktueller Preis auf Anfrage

Zusammen mit unserer Indischen Partnerorganisation wird die Reise Ihren Vorstellungen angepasst und individuell zusammengestellt.

• Flug Zürich – Delhi / Kolkatta – Zürich
• Flughafentaxen
• 10 Ãœbernachtungen mit Frühstück in Hotels der gehobenen Mittelklasse
• 1 Ãœbernachtung im Nachtzug Haridwar – Allahabad, klimatisierte  
   Couchettes
• 1 Ãœbernachtung im Nachtzug Varanasi– Kolkatta, klimatisierte  
   Couchettes
• Gangesfahrt Chunar – Varanasi, 5-6 Std. inkl. Lunch
• Klimatisierter Transport während der ganzen Reise
• Besichtigungen und Eintritte gemäss Programm
• Deutsch sprechender, indischer Guide während der ganzen Reise
• Unterkunft, Flug- und Zugfahrt des Guides
• Service Taxen und Gebühren

Nicht inbegriffen
• Visa-Service ca. CHF 120.00
• Reise- und Annullationskostenversicherung ERV
• Trinkgelder
• Nichtaufgeführte Mahlzeiten

Verlängerung Gangesdelta: Sunderbans Tiger Reservat

3 Tage / 2 Nächte,  Beschrieb im Reiseprogramm

Inbegriffen: Privattransfer, Motorboot, Guide, 2 Übernachtungen mit Vollpension in Jungle Camp, Aktivitäten, Tierbeobachtungen, Parkeintritt.
Zusatzkosten: Trinkgelder, Videokameras 3 Tage ca. CHF 5.-, Kulturshow Bonobibi Yatra, englisch sprechender Ornithologe


List of markers set in map:

Reiseprogramm, dem Ganges entlang, 13 Tage

1. Tag, Zürich – Delhi
Flug Zürich - Delhi  Check-in im Hotel

2. Tag, Delhi
Delhi ist eine faszinierende und historisch reiche Stadt. Sie besichtigen heute Alt- und Neu-Delhi und beginnen mit der ehemaligen ummauerten Stadt von Shahjahan. Hier sehen Sie das Rote Fort und den Palast der Moghul Herrschaft, Jama Masjid, die grösste Mosche Indiens und Raj Ghat, die Gedenkstätte von Mahatma Gandhi.
Weiter geht die Tour durch Neu-Delhi. Dieser Teil der Stadt wurde 1920 durch die Briten gebaut, mit breiten Boulevards, beeindruckende Regierungsbauten und grünen Gärten und Parks. Sie besuchen den Birla Temple, die Ceremonial Avenue, Rajpath, das gigantische India Gate, sehen das Parlamentshaus und beenden die Tour mit einem Besuch des Bangla Sahib Gurdwars – einem Shik Tempel.

3. Tag, Delhi – Rishikesh (250 km, 6-7h)
Heute fahren Sie nach Rishikesh, eine heilige Stadt der Hindus, gelegen am Fusse des Himalayas. Auffällig viele Sadhus, mit langem verfilztem Haar, prägen das Stadtbild von Rishikesh. Aber auch Pilger aus aller Welt besuchen die Geburtsstätte des Yoga. Die Stadt zieht tausende von Touristen an, die den heiligen Ort der Hindus erforschen in der Suche nach geistigem Frieden. Die verschiedenen Ghats und Tempel unterstützen den menschlichen Geist im Bestreben eins zu sein mit der Quelle der Schöfpung. Dies ist auch ein Anziehungspunkt für diejenigen auf der Suche nach Abenteuer und Leidenschaft.

4. Tag, Rishikesh
Freie Zeit um Rishikesh zu erkunden. Der Ganges verlässt hier die Berge und beginnt seinen langen Weg durch das Flachland Richtung Kalkutta.
Zu Fuss ist Rishikesh am einfachsten zu erkunden. Die Strassen an beiden Enden der Lakshman Jhula Bridge sind voller Geschäfte, Essstände und Verkaufsbuden mit religiösen Gegenständen. Die Ghats sind nicht gross, doch es hat immer Leute die sich waschen und beten. Im Stadtzentrum beim Trivini Ghat werden bei Sonnenuntergang Opfer an den Fluss gebracht und die Fische gefüttert.
An vielen Orten werden Yoga- und Meditationsstunden angeboten wie auch Akupunktur, Massagen, Wahrsagen, Astrologie und Heilmittel gegen allerlei Leiden.
Der weg nördlich der Lakshman Jhula Bridge führt zu einem Wasserfall, nur etwa 20 Gehminuten entfernt. Der älteste Tempel der Stadt ist der Bharat Mata Mandir. Nach Sonnenuntergang können Sie Zeugen der höchst interessanten Zeremonie „Dusk Aarti“ werden, wo Priester schwimmende Lämpchen dem Ganges übergeben.
Sportliche Aktivitäten: River Rafting ist möglich, versch. Wanderungen oder auch Bootstouren können organisiert werden.

5. Tag, Rishikesh – Mussorie (85 km Bergstrasse, 4h) 
Nach dem Frühstück geht’s weiter nach Mussorie, auch genannt die Königin der Berge, 2500 m über Meer gelegen. Die grünen, mit Föhren bewachsenen Hänge und die schneebedeckte Himalaya-Bergkette am Horizont sind beeindruckend.
Das Leben findet entlang der Hauptstrasse statt. Hotels, Cafés, kleine Shoppingcenter, Restaurants und noch mehr Restaurants, Seilbahn, Büros und so weiter.

6. Tag, Mussorie
Heute erkunden Sie die Umgebung dieses Bergdorfes, wie z.B. Gun Hill. Gun Hill ist der zweithöchste Punkt in Mussouri, etwa 20 – 30 Gehminuten von der Hauptstrasse entfernt. Es führt auch eine Seilbahn zu diesem Aussichtspunkt, wo man mit Teleskopen die umliegenden Berggipfel bestaunen kann. Die Briten platzierten 1857 eine Kanone um den Zutritt zu verwehren. Nach der Unabhängigkeit wurde Sie zur Touristenattraktion, wurde jedoch in den 70-ern gegen einen Wassertank ausgetauscht.
Weiter können Sie den Stadtgarten besuchen. Vor der Unabhängigkeit war er bekannt als der Botanische Garten und wurde im 19. Jahrhundert angelegt. Die Kempty Falls befinden sich 13 km von Mussorie entfernt. Nach 1835 entwickelten sie sich zu einem Touristenort.

7. Tag, Mussorie -  Hardiwar (100 km, 4h) – Nachtzug nach Allahabad
Fahrt am frühen Morgen nach Hardiware. Hardiware ist eine wichtige Hindu Pilgerstadt, weniger attraktiv als Rishikesh, aber authentischer. Zu besuchen sind: Mansa Devi Mandir – sie können die Treppen hinaufsteigen oder die Seilbahn nehmen.
Har-Ki-Pauri (in Gottes Fussstapfen) ist das Haupt-Bade-Ghat der Stadt. Es ist umgeben von Buden, die religiöse Gegenstände und Souvenirs verkaufen. Dieses Ghat ist an der präzisen Stelle, wo der Ganges die Berge verlässt und in die Ebene fliesst. Der Volksglaube ist, dass wer ein Bad in diesem Ghat nimmt,  wäscht alle Sünden weg.
Am Nachmittag Transfer zur Bahnstation um den Nachtzug nach Allahabad zu nehmen (14:40h-08:30h).

8. Tag, Allahabad
Morgendliche Ankunft in Allahabad und Transfer zum Hotel. Am Nachmittag Erkundung der Stadt, wo die heiligsten Flüsse der Hindu-Mythologie „Ganga“, „Yamuna“ und der mythische, unterirdische Fluss der Erleuchtung „Saraswati“ zusammenfliessen. Gemäss religiösen Hindutexten hat Brahma, der Erschaffer des Universums, hier sein erstes Opfer vollbrachte und den Grundstein für das Fundament der Erde gelegt hatte. Man sieht klar, wie das schlammige Wasser des Ganges und das klare Wasser des Yamuna sich vermischen.
Das Fest „Maha Kumbh Mela“ zieht Millionen von Hindus an, denn ein heiliges Bad reinigt die Seele. Während dieser Zeit entstehen enorme temporäre Städte auf der Allahabad-Seite des Flusses. 1988 nahmen an einem einzigen Tag 15 Millionen Menschen ein Bad, was seither als Rekord im Guinness Buch als die grösste Zusammenkunft von Menschen gilt.
Akbar’s Fort – dieses massive und majestätische Fort wurde 1583 vom Kaiser Akbar gebaut und steht am Ufer des Yamuna Flusses nahe dem Zusammenfluss mit dem heiligen Ganges. Es wird jetzt durch die Armee genutzt und ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Eine Säule ist auf das Jahr 232 v. Ch. datiert. Die beste Sicht auf das Fort ist vom Boot aus.

9. Tag, Allahabad - Varanasi
Nach einem frühen Frühstück verlassen Sie Allahabad und fahren zur kleinen Stadt Chunar. Chunar ist bekannt durch sein antikes Fort, das imposant am Ufer des Ganges steht. Von hier fahren Sie mit dem Boot nach Varanasi, einer der ältesten Pilgerstädte. Vom Boot aus erhalten Sie einen echten Einblick auf das Leben am Ganges. Sie fahren durch Reisfelder, sehen Fischer bei der Arbeit und mit Glück Delfine im Ganges. Unterwegs werden Sie kleine Dörfer besuchen und Einsicht ins lokale Leben erhalten. Bei Einbruch der Dunkelheit werden Sie die Feierlichkeiten am Dasaswamedh Ghat vom Boot aus sehen. Am letzten Ghat werden Sie abgeholt und ins Hotel gebracht.

10. Tag, Varanasi
Varanasi ist eine der heiligsten Städte Indiens und gilt als Hauptstadt des Hinduismus überhaupt. Hier tummeln sich tausende von Pilgern, Wandermönchen, Sadhus, religiösen Alten und zufälligen Besuchern. Es ist eine Stadt um einzutauchen, in ein Labyrinth von engen Strassen, unzähligen Tempeln und Hindu Zeremonien, die rund um die Uhr stattfinden.
Am Nachmittag besuchen Sie Sarnath, ein buddhistisches Pilgerzentrum. Hier hielt Lord Buddha seine erste Predigt.

11. Tag, Varanasi – Nachtzug nach Kolkstta
Vor Tagesanbruch fahren Sie mit dem Boot raus, um die Morgengebete am Ganges zu beobachten, das aussergewöhnliche Schauspiel an den Treppen, die zum Fluss runterführen. Jeden Tag kommen tausende Hindus um sich mit dem heiligen Wasser zu waschen aber auch als Huldigung der verstorbenen Seelen. Freier Nachmittag.
Am Abend Fahrt zum Mughal Sarai Bahnhof (1h) um den Zug nach Kolkatta zu nehmen. 

12. Tag, Kolkatta
Ankunft in Kolkatta und Transfer zum Hotel. Kolkatta ist bekannt als „The City of Joy“ und war während der Britischen Kolonialherrschaft lange Zeit die Hauptstadt Indiens. Kolkatta gilt auch als die intellektuelle Hauptstadt Indiens.
Am Nachmittag machen Sie eine Stadtrundfahrt. Zeit für die letzten Einkäufe und ein letztes Abendessen.

13. Tag,  Rückflug Kolkatta –  Zürich
Spätabends Transfer zum Flughafen. Abflug mit Lufthansa

Verlängerung: Sunderbans Tiger Reservat, 3 Tage / 2 Nächte

Seit dem Jahr 1987 ist der Mangrovenwald, der sich an der Grenze von Indien und Bangladesh erstreckt, Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Die Heimat des vom Aussterben bedrohten Bengalischen Tigers und des endemischen Sundari-Baums soll so besser geschützt werden. Zahlreiche Vögel, Fische, Krokodile, Pythons, Hirsche, Bindenwarane und Wildschweine, Otter, Rhesusaffen, Schildkröten sowie seltene Pflanzen und diverse Bambusarten sind hier ebenfalls beheimatet. Als grösster Mangrovenwald der Erde fliessen die Deltagebiete von Ganges, Brahmaputra und Meghna hier ineinander und führen die Wassermassen der Monsunregenfälle ins Meer ab. Auf einer Fahrt durch die vielen Flussarme lernen Sie ein artenreiches Ökosystem kennen, das Menschen und Tieren Nahrung und Schutz bietet und ein noch unentdecktes Terrain für Reisende ist.